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Landwirte vergraben immer häufiger Sensoren in ihren Feldern, um genau zu entscheiden, wann und wie viel sie ihre Pflanzen bewässern.
Bodenfeuchtigkeit ist die häufigste Messgröße in der Präzisionslandwirtschaft und zeigt Landwirten, wie viel Wasser tatsächlich in der Wurzelzone vorhanden ist, statt sich auf Vermutungen oder einen festen Zeitplan zu verlassen. Sensoren messen eine Bodeneigenschaft, die sich vorhersehbar mit dem Wassergehalt ändert, und der Messwert kann die Bewässerung genau dort und dann auslösen, wo sie wirklich gebraucht wird.
Die Himmelsfarbe kann durch einfache Beobachtung auf kommenden Regen hindeuten, aber ein vergrabener Sensor kann sie nicht messen, und sie verrät nicht, wie feucht der Boden bereits ist. Der Marktpreis für Ernten ist eine wirtschaftliche Größe ohne Bezug zu dem, was ein Bodensensor erfasst.
Präzise, an Feuchtigkeitsdaten ausgerichtete Bewässerung kann Wasserverschwendung im Vergleich zu Bewässerung nach festem Zeitplan deutlich senken – wichtig in dürregefährdeten Regionen, die mit weniger verfügbarem Wasser mehr Nahrung produzieren müssen.
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