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Wenn Sie einen Film streamen oder Ihre Fotos online sichern, verschwinden Ihre Dateien nicht in den Himmel — sie liegen in riesigen Rechenzentren irgendwo weit weg.
"Die Cloud" ist eigentlich nur ein marketingfreundlicher Name für die Computer anderer Leute. Firmen wie Amazon, Microsoft und Google betreiben riesige Hallen voller Server, Kühlsysteme und Netzwerktechnik und vermieten Teile dieser Rechenleistung über das Internet. Wenn man einen Film streamt oder Fotos sichert, wandern die Daten über Glasfaserkabel in eines dieser Rechenzentren, werden dort gespeichert oder verarbeitet, und das Ergebnis kommt fast augenblicklich zurück auf den Bildschirm.
Die Cloud ist nicht im Smartphone eingebaut: Der lokale Speicher ist der Chip im Gerät selbst, begrenzt und verloren, wenn das Handy kaputtgeht oder verlorengeht, während Cloud-Speicher unabhängig davon weiterbesteht. Mit Wettervorhersage hat sie ebenfalls nichts zu tun; die Verwechslung entsteht allein durch den gemeinsamen Namen, nicht durch gemeinsame Technik.
Ausfälle der Cloud können trotzdem weite Kreise im Internet ziehen, weil so viele beliebte Apps und Websites im Hintergrund von denselben wenigen großen Anbietern abhängen.
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