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Ein geparktes Elektroauto trägt einen großen Akku, der den größten Teil des Tages einfach ungenutzt bleibt.
Vehicle-to-Grid, oder V2G, erlaubt es einem geparkten Elektroauto, gespeicherten Strom zurück ins Stromnetz zu speisen, und verwandelt so eine normalerweise untätige Batterie in eine nützliche Ressource während Zeiten hoher Nachfrage. Das Auto kann später wieder aufladen, wenn Strom günstiger oder reichlicher verfügbar ist, sodass das Fahrzeug im Grunde wie ein flexibler, verteilter Energiespeicher wirkt, der sowohl dem Besitzer als auch dem gesamten Stromsystem nützt.
Selbstständig zur nächsten Ladesäule zu fahren wäre eine Funktion des autonomen Fahrens, ohne Bezug zum Zurückspeisen von Strom ins Netz. Bei kaltem Wetter doppelt so schnell zu laden ist ebenfalls unpassend, da V2G die Richtung des Stromflusses betrifft, nicht die Ladegeschwindigkeit oder das Verhalten bei Temperatur.
Wenn genug Elektroautos gleichzeitig an V2G-Programmen teilnehmen, könnte eine ganze Flotte geparkter Autos wie eine riesige, verteilte Reservebatterie für das Netz wirken und möglicherweise helfen, die Versorgung bei Nachfragespitzen oder Ausfällen zu stabilisieren.
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