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Der Begriff stammt aus dem Poker, wo die wertvollsten Chips am Tisch traditionell eine bestimmte Farbe teilen.
Der Begriff „Blue Chip“ leiht sich die Poker-Konvention aus, wonach Chips nach Farbe unterschiedliche Werte anzeigen, wobei blaue Chips historisch am meisten wert waren – daher liegt „Blue Chip“ als Kürzel für erstklassige Verlässlichkeit nahe. Auf Unternehmen angewandt beschreibt es große, finanziell stabile Firmen mit langer Erfolgsgeschichte, die oft verlässliche Dividenden zahlen und Abschwünge besser überstehen als kleinere Firmen.
Ein riskantes Start-up ist im Grunde das Gegenteil, da ihm die von „Blue Chip“ implizierte Erfolgsgeschichte fehlt, und ein Unternehmen kurz vor dem Zusammenbruch würde als notleidend bezeichnet – wiederum das genaue Gegenteil dessen, was der Begriff meint.
Weil Blue Chips als verlässlich gelten, werden sie von konservativen Langfristanlegern bevorzugt, und Börsenindizes, die um sie herum aufgebaut sind, wie der Dow Jones, gelten weithin als Barometer für die Gesundheit der Gesamtwirtschaft.
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