economy
Um 2008 verdoppelten sich in einem Land die Preise innerhalb von Stunden, sodass es einen Geldschein mit vierzehn Nullen drucken musste.
Simbabwes Hyperinflation entstand durch eine einbrechende Wirtschaftsleistung in Kombination mit einer Regierung, die enorme Geldmengen drucken ließ und die Wirtschaft damit weit schneller mit Bargeld überschwemmte, als Güter und Dienstleistungen dazu produziert werden konnten. Als das Vertrauen in die Währung schwand, schossen die Preise so rasant in die Höhe, dass Händler sie mitunter mehrmals täglich änderten, was die Zentralbank zwang, Scheine mit zunehmend absurden Nennwerten zu drucken.
Argentinien erlebte schwere Inflationskrisen, erreichte aber nie ein so extremes Ausmaß an Hyperinflation, und Griechenlands Schwierigkeiten in den 2010er Jahren waren eine Schulden- und Sparkrise, keine unkontrollierte Geldschöpfung.
Simbabwes alte, praktisch wertlose Scheine sind mittlerweile Sammlerstücke geworden – man kann heute buchstäblich einen 100-Billionen-Dollar-Schein besitzen, mit dem man auf dem Höhepunkt der Krise kaum mehr als ein Brot kaufen konnte.
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